Kreis Coesfeld

In den Münsterlandkreisen wird die Notfallseelsorge seit Jahren von der Evangelischen und Katholischen Kirche in ökumenischer Gemeinschaft getragen. Die Verantwortlichen der Notfallseelsorge in der Region sind zusammengeschlossen in der AG Münsterland. Diese kümmert sich unter anderem um die gemeinsame Grundlagenausbildung neuer Mitarbeitenderinnen und Mitarbeiter.

Schirrmherr der Notfallseelsorge ist der Landrat.

Die Notfallseelsorge im Kreis Coesfeld wird von einem Team von rund 40 Männern und Frauen gewährleistet, die ehrenamtlich nach ihren persönlichen Möglichkeiten Bereitschaftszeiten übernehmen. Sie kommen aus den verschiedensten, meist sozialen Berufen. Das Team wird von KoordinatorInnen der Evangelischen und Katholischen Kirche begleitet. Sie erhalten Unterstützung durch einige ehrenamtliche Notfallseel-sorgerInnen, vor allem in der Vorbereitung der regelmäßigen Teamsitzungen.

Das Gesamtteam trifft sich etwa alle sechs bis acht Wochen zur Fort- und Weiterbildung und zur supervisorischen Einsatznachbesprechung. Die Teamtreffen dienen auch der Förderung des vertrauensvollen Miteinanders, was vor allem bei großen Einsätzen mit mehreren NotfallseelsorgerInnen von unschätzbarem Wert ist. Das Team bereitet jedes Jahr einen Gedenkgottesdienst für die Opfer von Verkehrsunfällen vor, zu dem Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste eingeladen werden, um auch deren Einsatz und die damit verbundenen Belastungen zu würdigen.

Mitarbeit
Wer sich für eine Mitarbeit im Team der Notfallseelsorge im Kreis Coesfeld interessiert, der kann Kontakt mit den KoordinatorInnen aufnehmen. Neue Teammitglieder werden mit einem Gottesdienst, zu dem das gesamte Team eingeladen ist, in ihr Amt eingeführt.

Aktueller Flyer über das System „Coesfeld“: handzettel_nfs_coesfeld


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